Herz, § 377

Ein Wissenschaftler könnte fragen, wie man Immunität des Herzens erlangt. Seine Frage wird berechtigt sein. Das Herz mit seiner völlig unbestrittenen Potenz wird sich nicht ohne bewusste Immunität offenbaren. Das Gleichgewicht zwischen Herz und Bewusstsein verleiht der vereinigenden Substanz den Anstoß. Zu diese Zweck kann der Wissenschaftler an zweierlei herangehen; zuerst möge er das Bewusstsein reinigen, weil der physische Ballast dem Bewusstsein nicht dienlich ist. Nur ein mittels Kunst und Befreiung von Knechtschaft gereinigter Gedanke kann das Erblühen des Bewusstseins fördern. Hier lenke Ich die Aufmerksamkeit auf die Befreiung von Knechtschaft. Gerade von jedweder Knechtschaft muss man sich befreien. Die zweite Forderung für den Wissenschaftler ist, das Herz als selbständigen Apparat zu fühlen und daranzugehen, die Reaktionen und Reflexe des Herzens zu beobachten. Dann werden sich auch die ersten Boten des Erfolgs einstellen – eben die Lichtsterne; sie werden noch weitere Beobachtung lehren. Bei allen Aufgaben sollte man stetige Wachsamkeit üben; diese Beweglichkeit ist für ferne Wanderer unerlässlich.

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