Herz, § 363

Wenden wir uns erneut der Beschaffenheit des Pulses zu. Von verschiedenen Gesichtspunkten aus wird es notwendig sein, auf diesen unbestreitbaren Beweis der Bestätigung des Herzens oft hinzuweisen. Nicht so sehr der Pulsschlag als vielmehr die Beobachtung seiner Beschaffenheit wird das Bild über die Lebensfähigkeit des Herzens vermitteln. Bevor es gelingt, die Aura zu fotografieren, kann man jetzt schon darangehen, den Puls nicht bei Krankheit, sondern bei guter Gesundheit zu beobachten und zu vermerken, welche Gefühle Pulsveränderungen bewirken und wie genau. Wenn die Aura den Beweis über das Vorhandensein einer Krankheit liefert, so bietet die Beschaffenheit des Pulses die ganze Skala von Einwirkungen. Aber die Aura ist für die meisten etwas Transzendentales, wohingegen der Puls eine völlig physische Erscheinung bietet. Doch wie sorgfältig und vorsichtig sollte man das Studium des Pulses verstehen. Die Ärzte von heute nehmen von der Beschaffenheit des Pulses kaum Notiz. Wir werden noch öfter auf das Studium des Pulses zurückkommen, wenn wir an Schwingungen denken.

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