Herz, § 356

Es wird erzählt, wie ein Yogi in einem Moment von Spannung ein Gefäß mit Wasser erhob und es zerbrach. Als man ihn über den Grund dieser Zerstörung befragte, antwortete er: ‘Andernfalls wäre mein Herz zersprungen.’ Solche Entladungen gibt es in allen Zuständen. Die Spannung des Herzens kann sich derart steigern, dass es unumgänglich ist, im Raum eine Handlung zu vollführen, um die notwendigen Zustände aus der verdichteten Sphäre zu befreien. Solche Gerinnung kann äußere Ursachen haben, aber sie kann auch von innen ausgehen, genau wie bei kosmischen Störungen. Daher sollte man die Eingebungen des Herzens behutsam überwachen. Es spürt und widerspiegelt auch unsichtbare Vorgänge derart, dass man in Übereinstimmung damit die ganze Geschichte des Unsichtbaren niederschreiben kann. Eine Beziehung zwischen seismischen Ursachen und den Kataklysmen der Feinstofflichen Welt festzustellen ist schwierig, doch das Herz reagiert auch auf sie.

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