Herz, § 339

Die Lehre des Herzens wurde manchmal Surya-Vidya genannt. Mit diesem Begriff wurde auf die Feurigkeit, die Sonnenhaftigkeit und die Zentralität des Herzens hingewiesen. Wahrlich, wer immer das Herz erforschen will, darf an dieses nicht wie an einem Bestandteil des Organismus herangehen. In erster Linie muss die Zentralität des Herzens erkannt und seine Wirkung nach außen studiert werden, nicht nach innen zu ihm. Auch das Sonnengeflecht ist nur die Vorhalle des Tempels des Herzens. Und auch Kundalini bietet ein Untersuchungsgebiet für die Erforschung des Herzens. Das Gehirn und sämtliche Zentren werden zu Organen des Herzens, da nichts ohne das Herz bestehen kann. Das Gehirn kann sogar bis zu einem gewissen Grad ergänzt werden. Und auch Kundalini kann von dieser Art Elektrizität ernährt werden, sowie auch das Sonnengeflecht durch dieses blaue Licht gestärkt werden kann. Das Herz gilt als der Tempel der Menschheit. Man kann sich weder mit dem Gehirn noch durch Kundalini eine Vereinigung der Menschheit vorstellen, aber die Ausstrahlungen des Herzens können sich, sogar über weite Entfernungen hin und von scheinbar unterschiedlichsten Organismen, vereinen. Dieses Experiment der Vereinigung von Herzen über Entfernung wartet auf Experimentatoren. Der Wunsch, Versuche über lange Zeiträume auszuführen ist berechtigt, dadurch kann man ein Bindeglied zwischen Generationen schaffen.

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