Herz, § 335

Wer inmitten des Schreckens der Zügellosigkeit an das Herz denkt, wird beweisen, dass dieser Gedanke seit langem in ihm wohnt. Ihm kann man in hohem Maße vertrauen, denn er erlangte schon Erkenntnis und bewahrte so den Geist vor der Verderbnis des Verrats. Seid gewiss, dass der Mensch, der den Keim des Verrats in sich trägt, den Schatz des Herzens nicht kennt. So speichert die feinsten Vorstellungen inmitten der Schrecknisse der Finsternis! Das Hören und Sehen des Herzens sind gewaltig.

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