Herz, § 316

Sogar ein Riese kann durch einen als Missklang wirkenden nichtigen Gedanken gehemmt werden. Jetzt blicken viele Menschen zurück, zucken die Achseln, ändern ihre Richtung und schenken allen flüchtigen Gedanken Gehör, ohne gar deren Quelle zu beachten. Das Gesetz der Anziehung und Abstoßung durch Gedanken wird am ehesten von Musikern angenommen, die den Wohlklang sowie die Bedeutung des Missklangs für die ganze Komposition mit einer festgelegten Tonart verstehen. Wer immer begreift, was es heißt, eine vielstimmige Symphonie nach einer vorgegebenen Tonart zu dirigieren, der wird die Manifestationen des Grundgedankens der Aufgabe sogar in der Vielfalt viel leichter verstehen. Nach der ganz gleichen Tonart verhindert solch ein aufbauender Gedanke die Manifestation vieler Verzweigungen nicht. Und es wird keine fremde, missklingende Erinnerung geben, wenn die Hauptaufgabe echt ist.

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