Herz, § 287

Wenn ihr bei jemandem übertriebene Konzentration auf körperlichen Yoga wahrnehmt, so erinnert ihn erneut an die Unerwünschtheit solcher Beschränkung. Sagt ihm erneut, dass das Ross, das viele Übungen kennt und durchführt, für keine Eilbotschaft verwendet wird. Erliegt nicht den Beschränkungen des Körpers. Genauso endet jede körperliche Anreicherung in Beschränkung. Allein der Geist kennt keine Schranken, und das Lehren der Zukunft fußt auf der Eroberung des Geistes. Der körperliche Yoga muss in feinstoffliche Feuer verwandelt werden. Der körperliche Yoga kann zu keiner Vereinigung mit der Feinstofflichen Welt führen; in ihm wird dem Herzen keine Sonderstellung eingeräumt. Denn die feinstoffliche Umwandlung währt nur über das Herz. Das Herz bewahrt jene Feurigkeit, welche die einzige Bedeutung für die Umwandlung darstellt.

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