Da der sogenannte Zustand des Nirwana nicht Ruhe, sondern die höchste Energieanspannung darstellt, könnte man fragen, ob es überhaupt eine Ruhe gibt. Gewiss, wie kann man Ruhe vermuten, wenn alles in Bewegung ist und aufgrund von Bewegung besteht? Der Begriff Ruhe wurde von jenen ersonnen, die sich vor dem Dasein verbergen wollten. Sie zogen Passivität vor, ohne zu bedenken, dass es keinen Augenblick ohne Bewegung geben kann. Gleichgewicht ist der erforderliche Begriff. Man sollte nicht an Ruhe denken, sondern daran, wie man inmitten der Wirbelwinde das Gleichgewicht bewahrt. Der silberne Faden wird durch die Kraft des Strebens gespannt, daher muss man die Bedeutung des Gleichgewichts kennen, um durch Schwanken nicht den Faden der Hierarchie zu belasten. Ist das Band angespannt, wird es nicht reißen. Denn sogar ein Strohhalm widersteht, solange er nicht geknickt wird. Das silberne Band beruht auf dem gleichen Gesetz der Verkettung, doch solange sich jemand nicht von hastigen Schwankungen befreit, kann er die Verbindung gewöhnlich nicht aufrechterhalten. So lasst uns darüber nicht klagen, dass es keine Ruhe gibt, denn sie besteht überhaupt nicht!