Herz, § 245

Relativität und Unvollkommenheiten sind unterschiedliche Merkmale jedes Lebens; aber gerade sie öffnen die Pforten zur Zukunft. Menschen, die sich selbst Hindernisse setzen, indem sie meinen, sie wären unvollkommen, demonstrieren damit ihre Begrenztheit, mit anderen Worten, ihre Untauglichkeit. Begrenztheit ist unmöglich im Prozess der Aktivität. Nur der Vervollkommnungsprozess inmitten der feurigen Wirbel bestätigt den wahren Pfad. Zu diesem Vervollkommnungsprozess führen verschiedene Arten irdischen Martyriums, Heldentums und heldenhafter Taten; denn bei diesen Anspannungen werden die gewaltigsten Feuer des Herzens geschaffen. Natürlich, Martyrium sollte man nicht nur physisch verstehen; das größte Martyrium ist immer das des Geistes. Obwohl die geistige Anspannung ungewöhnlich ist, vermag das Herz in seiner gewohnten Art zu schlagen. So ist es unerlässlich, die Bedeutung einer geistigen Heldentat festzulegen. Brandopfer sind bereits selten, aber das Martyrium des Geistes nimmt besonders zu; und so muss es sein, wenn sich die Feinstoffliche Welt der physischen nähert. Es gibt nichts Verwunderliches in einer physischen Tat, die in eine geistige verwandelt wird. Vergessen wir das Symbol der Verklärung nicht, in der sich die feinstoffliche Umwandlung des physischen Daseins offenbart. Viele Symbole treten als die Meilensteine der Evolution in Erscheinung, aber die Menschheit erachtet sie als abstrakt.

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