Herz, § 230

Sollte man sein Bewusstsein nicht mit einem Energiezustrom erfüllen, in dem sogar die geringste geistige Aufspeicherung für die Zukunft Bedeutung hat?! Sicher, alles Positive bestimmt unsere künftige Schatzkammer. Außerdem ziemt es sich der Hierarchie wegen nicht, ein Armer im Geiste zu werden. Aber jeder Sieg und jede Entdeckung können der Menschheit dargebracht werden. Natürlich, Eigennutz ist mit Hierarchie und einem flammenden Herzen unvereinbar. So kann es drei Arten von Sättigung des Herzens geben: Entweder eine persönliche, selbstsüchtige, mit anderen Worten, eine tödliche; eine selbstaufopfernde für etwas Nahestehendes und Bestimmtes, mit anderen Worten, eine Heldentat des Lebens; oder ein von der ganzen Menschheit universelles Durchdrungensein des Herzens. Diese Sättigung ist beides: leicht und schwierig; leicht wegen ihrer Befreiung von der Erde, aber schwierig, weil sie das Gefühl ohne Unterschied von Rassen und Völkern bestätigen muss. Aber die universelle Sättigung des Herzens erfordert experimentelle Erforschung und Übung. Sie gleicht der Vorstellung, die Sachen eines ganzen Hauses in einer kleinen Schachtel unterzubringen; aber ein erfahrener Geist wird nicht zögern, das Wertvollste zu wählen. Wer auch immer zögert, über den Pfad der Hierarchie die wertvollen Errungenschaften darzubieten, der hat überhaupt kein Verständnis für Werte. So muss man sich daran gewöhnen, nichts einzubüßen und bereit sein, seine Aufspeicherungen in Unbegrenztheit abzugeben.

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