Herz, § 228

Es ist keine Ehre, von den Finsteren versucht zu werden. Es ist keine Ehre, es im Gespräch gegen die finsteren Ränke an Findigkeit ermangeln zu lassen. Bilden wir uns nicht ein, dass sich die Winkelzüge der Angreifenden verringern werden. Es ist irrig, zu meinen, dass sich eines Tages ungestörte Ruhe einstellen wird. Jede Erschütterung ist nur ein Prüfstein. So ist jede Bedrückung als die Spannung vor dem Sprung anzusehen. Wer könnte die Quelle des Geistes erschöpfen, wenn sie besteht? Wer kann denn die Sättigung des Herzens ermessen, und mit welchen Maßen? Wahrhaftig, das Herz ist für sich selbst verantwortlich. Wahrhaftig, nur die Sprache des Herzens kann das Wesen des Daseins vermitteln. Deshalb werden wir uns über die zunehmende Bedrückung nicht ängstigen. Zweifel kann jede Anspannung schwächen; deshalb wird Zweifel zurückgewiesen, und sein Erzeuger wird der Vater der Falschheit genannt. Die Einzelheiten gegenwärtiger Ereignisse entsprechen der großen Bedeutung des Vorherbestimmten. Man kann sich über diese Einzelheiten freuen, denn sie erinnern einen an einige ruhmreiche Seiten.

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