Es gibt große Spannung, man muss verstehen, wie eng die Weltlage mit den Werken zusammenhängt. Man kann beide nicht trennen, wenn die allgemeine Lage einer nie dagewesenen Schlacht gleicht; deshalb gebiete Ich euch, unzertrennlich zu sein, erfüllt von der Spannung des Augenblicks. Es darf keinen Rückzug geben, die Besessenen müssen einmütig zurückgedrängt werden. Wäre Scherz angebracht, könne man diese Kampfphase den Kampf gegen Besessenheit nennen. Wahrhaftig, die Finsteren suchen sich durch Besessenheit zu stärken. Aber ihre Methoden können von keiner langen Dauer sein, weil sie sich gerade durch Besessenheit selbst zersetzen. Denn ihr wisst, wie Besessenheit den Organismus allmählich zerstört; die Lähmung bestimmter Nervenzentren ist unausbleiblich. Daher könnten die Ärzte so viel Gutes tun, wenn sie der Besessenheit Beachtung schenkten. Fragt den Arzt L., ob er in den Augen von Besessenen nicht irgendwelche Besonderheiten bemerkte. Denn man kann doppelte Existenz in den Augen erkennen. Doch Ich spreche nicht von der rein oberflächlichen Erscheinung, wie jener eines trüben oder unsteten Blickes; auch andere Merkmale müssen beachtet werden. Es gibt Symptome im Gang, in der Stimme und sogar eine Gewichtsveränderung. Fragt darüber nicht die Psychiater, denn diese haben verknöcherte Ansichten, aber Ärzte vom Typ des Dr. L. können unvoreingenommen beobachten! Und außerdem, wie dringend notwendig sind solche Beobachtungen jetzt, wo Besessenheit zu einer Epidemie ausartet! Die Horden listiger Geister, begierig, in den Besitz des Wohlgeruchs der Erde zu gelangen, spüren die Schwäche menschlicher Herzen.