Ist das Gefühlswissen noch nicht erwacht, dann ist die Wirklichkeit, sogar die Augenscheinliche, unerkennbar. Man kann niemanden zwingen das Augenscheinliche auch wahrzunehmen, schon gar nicht durch Beeindruckung. Dann wird mancher zu euch sagen: ‘Warum sehe und höre ich nichts, gibt es die Unsichtbare Welt überhaupt?’ Es ist wie bei Kranken, die eine Behandlung verweigern. Sie wünschen Besserung, gleichzeitig sind sie aber gegenüber dem Arzt ablehnend eingestellt. Es wäre sehr nützlich, geistig sehende mit geistig blinden Menschen zu vergleichen. Man könnte die Ursachen des Erfolgs der einen und die des Misserfolgs der anderen herausfinden. Man könnte durch einen Vergleich sichtbarer Erscheinungen viele Fragen zur Wechselwirkung der Welten beantworten. Die Unsichtbare Welt ist in Wirklichkeit höchst sichtbar, wenn der Blick nicht behindert wird. Um das Licht der Höchsten Welt zu spüren, bedarf es keines mediumistischen Gebarens, sondern man muss sich nur selbst zum Höchsten erheben; deshalb sind alle erzwungenen Kunstgriffe der niederen Magie bedeutungslos im Vergleich zur einigenden Herzenswärme. Nur Wenige kennen die Feuer des Herzens, diese wenigen Fackeln müssen jedoch für Alle leuchten. Deshalb sind Diskriminierungen der Geistigen und die Ablehnung eines Lehrers besonders schwerwiegend. Ich sage – man kann sich die Wahl eines Lehrers gut überlegen, sobald man jedoch gewählt hat, darf man sich nicht mehr zurückziehen. Wir müssen die Grundlagen des Aufbaus verstehen!