Herz, § 196

Vorstellungsvermögen ist das Ergebnis der Aufspeicherung von Erfahrungen. Dies ist zur Genüge bekannt. Aber es kann gewaltige Aufspeicherung geben und statt Vorstellung werden sich dennoch nur lüsterne Verlangen und Reizbarkeit bekunden. Bestätigt, dass sich Vorstellung nicht ohne Anteilnahme des Herzens bilden kann. Daher werden jene innere und äußere Schöpfer sein, welche die Aufspeicherungen mit einer Bekundung der Feuer des Herzens weise in Einklang gebracht haben. So sollte man zu allen Kindern in allen Schulen sprechen, damit auch nicht ein Grundsatz der Lehre abstrakt wird. Ihr seht selbst, wie logisch sich die Bekundung des Geistes entwickelt. Ihr wisst, dass zuerst das die Aura vollendende feurige Schwert erglüht und dass es nachher ins ganze Wesen eindringt. Das Symbol des Schwertes entspricht besonders der Großen Schlacht, in der sich alle geistigen Kräfte unter den Bannern der Herrscher des Lichts sammeln. Ähnlich gestärkt wird in dieser Stunde das rotgoldene Licht, das auf diese Weise den goldenen Ablagerungen von Prana näherkommt. Im lodernden Herzen zeigen sich alle Kräfte.

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