Herz, § 162

Es ist zu wenig bewusst zu leben, man muss sich auch angewöhnen, das Bewusstsein in den verschiedenen Zuständen aufrechtzuerhalten. Man verwendet unterschiedliche Werkzeuge für die Bearbeitung von Papier, Holz und Metall. Man könnte die unterschiedlichen Welten, die Feurige, die Feinstoffliche und die physische, mit der Stabilität von Papier, Holz und Metall vergleichen. Man muss sich der Feinstofflichen und der Feurigen Welt wahrhaft ständig bewusst sein, das erreicht man durch verschiedene Übungen. So muss man sich an den Zustand ständiger, endloser und unermüdlicher Arbeit gewöhnen. Ein derartiges bewusstes Streben ist in der Feinstofflichen Welt unentbehrlich und notwendig. Die Menschen arbeiten aber üblicherweise nicht um sich zu erholen oder um sich ewig zu vervollkommnen. Wenn sie dann in der Feinstofflichen Welt die Unbegrenztheit vorfinden, erschrecken sie und fallen bewusstlos um. In der Feurigen Welt muss man sich auch daran gewöhnen, furchtlos am Rande eines Abgrunds wandeln zu können. Für die feurigen Sphären benötigt man äußerste Selbstbeherrschung und die Fähigkeit, ständig in Gefahr leben zu können.

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