Herz, § 16

Hier sprechen Wir vom direkten Streben zu Uns. Wir sprechen von Nutzen und Erfolg, die von solcher Hinwendung herrühren. Es wäre verlockend, dieses Mittel zu erproben. Aber wie viele versuchen es, diesen Weg zu gehen? Indes wird jeder, der Unser Allheilmittel erprobte, sagen, dass Unser Rat wohlgemeint ist. Er wird überall und immer bestätigen, dass er, wenn seine Gedanken bei Uns weilten, erfolgreich war. Jedes Missgeschick ergab sich zufolge Befleckens des silbernen Fadens. Wie schön wäre es, wenn sich jeder nach des Tages Ablauf die Frage über die Beschaffenheit seiner Gedanken während dieser Stunden stellen würde! Welche Macht könnte man erlangen durch die Erkenntnis, dass seine Gedanken den verbindenden Faden gestärkt haben! Das Aufkommen von unwürdigen Gedanken könnte sofort ausgemerzt werden, aber die Menschen hören ohne hinzuhören und lesen nicht mit Weitblick. So rate Ich noch einmal, die Lehre zum täglichen Bedürfnis zu machen. Ich rate zu beachten, inwieweit seine Umgebung erfolgreich wird. In kleinen Gruppen sollte man besonders gegenseitige Gedanken beachten, um den Strom nicht zu belasten und zu unterbrechen. Viele Lehren raten zu dieser einfachen Disziplin, doch sollte auch jedes Buch daran erinnern, weil das äußerst Lebensnotwendige im Leben nicht angewendet wird. Und für Uns bedeutet es ein großes Glück, wenn Wir jemandem so vollkommen vertrauen können wie Uns Selbst. So mächtig ist die Zitadelle des offenen Herzens.

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