In grauer Vorzeit benutzte man Weihrauch, um die Aura von Gegenständen zu bestimmen. Man nahm an, dass dieser in die Gegenstände mit guter Aura eindringe, während schlechte Ausstrahlungen die Manifestationen der Pflanze nicht aufnahmen. Später verwendete man Weihrauch in den Tempeln, um die Feinstoffliche Welt zu stärken und näher heranzuziehen. Weihrauch hat tatsächlich die Eigenschaft, die Lebenskraft der Feinstofflichen Welt zu stärken. Wird er bei Beerdigungen verwendet, so zu dem Zweck, um den, der die Grenzlinie des Bewusstseins überschritten hat, zu schützen und ihn vom schlummernden Zustand zu befreien, in dem sich gewöhnlich jene befinden, die nicht vorbereitet sind. Solche Einzelheiten des alten Wissens sind völlig verlorengegangen; ebenfalls ist die Bedeutung verschiedener Düfte in Vergessenheit geraten. Die Herstellung von Parfüms hat ihren ursprünglichen Sinn eingebüßt; sie hat ihn nicht nur eingebüßt, sondern aus Unwissenheit werden oft die schädlichsten Zusammensetzungen verwendet. Das aufgrund umfangreichen Studiums bestätigte Wissen liefert einen vollständigen Bereich nützlicher Anwendung im Leben. Die Anwendung von Düften im Altertum war mit dem Studium von Heilungen verbunden. Die Priester zeigten auf, wie und in welchen Fällen Düfte zu verwenden waren. So kann man ohne jedwede Hexerei ein ganzes Heilverfahren verfolgen, das auf Inhalieren beruht sowie dem Nähren des Nervensystems durch Einreiben von Duftessenzen in die Haut. So schauten die Alten viel tiefer unter die Hautoberfläche. Mit der Frage der Düfte ist auch der Begriff unserer Ausstrahlungen untrennbar verbunden, doch auch dieses Gebiet wird kaum erforscht. Jeglicher Beweis der Erforschung verschiedener Ausstrahlungen wird als Scharlatanerie gebrandmarkt. Ebenso stößt jedes feine Empfinden nur auf Zweifel, als ob die Vielfältigkeit der Natur keine Verfeinerung erforderte!