Es wird viel von der Schöpferkraft durch Schwingungen gesprochen, wobei die Augen himmelwärts gerichtet werden. Dabei wird vergessen, dass jeder Mensch nicht nur ein Energieumwandler ist, sondern auch ein Schöpfer von feinstofflichen Schwingungen. Wenn das Herz der Energieumwandler ist, so sensibilisiert die psychische Energie die Schwingungen. Die klassischen Mysterien riefen mit ihren verfeinerten Rhythmen die Bedeutung der Schwingungen in Erinnerung. So ist auch jede mit Begeisterung ausgeführte Arbeit eine Quelle feinstofflicher Schwingungen; deshalb bestehe Ich auf der Qualität der Arbeit. Die Menschen des Altertums vermerkten gute und schlechte Tage. Dies war ebenfalls ein Überrest der Aufeinanderfolge von Manvantara und Pralaya, doch auf das irdische Dasein bezogen. Für Schwingungen wird jeder Rhythmus, jede Aufeinanderfolge, jede Qualität die Grundlage der Zusammenarbeit mit dem Kosmos. Wenn Ich sage: ‘Forscht genauer’, so verstehe Ich darunter ebenfalls die Qualität jeder Arbeit als wahre Schöpfung. Wir lieben keine Scheinheiligkeit, denn sie bedeutet Lüge, anders gesagt, in ihr ist weder Spannkraft noch Qualität. Deshalb wollen wir in allem an die Zusammenarbeit mit dem Kosmos denken.