Herz, § 140

In allem lassen sich Manvantaras und Pralayas erkennen. Dieses majestätische Gesetz ist von der winzigsten Erscheinung bis zum Wechsel von Welten deutlich erkennbar. Man kann die genaue Progression begreifen, die das Kleinste mit dem Größten verbindet. Gleicherweise wechseln die Empfindungen unseres Organismus und Bewusstseins einheitlich. Wir erlangen entweder Fassungsvermögen oder gewahren uns am Rande des Abgrunds von Unwissenheit, als ständen wir einer großen Leere gegenüber; aber auf dem Gipfel der Erkenntnis werden wir an den Wissensmangel denken. Gleichfalls werden wir, konfrontiert mit der Leere erkennen, dass diese Maja der Pralaya ist, denn es gibt keine Leere. So denkt daran, dass das Luftbild der Leere durch die Unerschöpflichkeit der geistigen Schätze ersetzt wird. Was sagte Ich euch heute? Ein einziges Wort: Unerschöpflichkeit. Möge diese das Bündnis der Zukunft sein. Wenn ihr Unbegrenztheit erkennt, müsst ihr euch auch an ihre Eigenschaften gewöhnen. Unerschöpflichkeit ist jene erste Eigenschaft, die jedes mutige Herz beglücken wird.

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