1926 – IX – 4
Jeder Organismus wird von einer besonderen Energie bewegt, doch es ist notwendig, die genaue Richtung des Grundstrebens festzusetzen. Einmal fragten die Schüler den Gesegneten, wie die Erfüllung des Gebotes auf Verzicht des Eigentums zu verstehen sei. Trotzdem ein Schüler alle Sachen im Stich gelassen hatte, wurde er vom Lehrer wegen seines Besitzes getadelt. Ein anderer behielt seine Sachen und erhielt keinen Vorwurf. Das Gefühl des Eigentums wird nicht nach Sachen, sondern nach Gedanken gemessen. Genauso muss die Gemeinschaft vom Bewusstsein angenommen werden. Man kann Sachen besitzen ohne Gefühl des Eigentums. Der Lehrer sendet den Wunsch, dass die Evolution gesetzmäßig wachse. Der Lehrer kann jene erkennen, die ihr Bewusstsein befreit haben. So sprach der Gesegnete, und Er bat, im Allgemeinen nicht an das Eigentum zu denken, denn Entsagung ist eine Reinigung der Gedanken. Denn nur durch gereinigte Kanäle kann sich das Grundstreben seinen Weg bahnen.