1926 – VIII – 2
Meine Hände kennen keine Ruhe. Mein Haupt stützt die Last des Werkes. Mein Verstand ermittelt die Strenge der Entscheidungen. Die Macht der Erfahrung schlägt fremde Ohnmacht. An der Schwelle des Verlustes biete Ich neue Möglichkeiten. Auf der Rückzugslinie erbaue Ich Festungen. Vor den Augen des Feindes schwinge Ich das Banner. Ich nenne den Tag der Überanstrengung einen Tag der Erholung. Ich halte Unverständnis für Kehricht auf der Schwelle. Ich kann das Heilige in den Falten eines Arbeitskleides verbergen. Ein Wunder ist für Mich nur die Spur eines Hufeisens. Mut bedeutet für Mich nur der Pfeil im Köcher. Entschlossenheit ist für Mich nur das tägliche Brot.