Gemeinschaft, § 53

1926 – I – 1

Ich werde erklären, warum Wir vom ‘Angriff der Purusha‘ sprechen. Es wäre gut, wenn die Menschen das gleiche Prinzip allgemeiner Anspannung beherrschten. Ein Auftreten allgemeiner Gefahr muss solch eine allgemeine Anspannung hervorrufen. Die erste Bedingung des Fortschritts ist Befreiung von gewohnter Beschäftigung. Die gewöhnlichen Gehirnzentren müssen erschlaffen, damit eine neue Verbindung der Nervenströme in Erscheinung treten kann. Das gleiche Prinzip ist anzuwenden, um Müdigkeit zu vermeiden. Und solche neue Anspannung, bar des persönlichen Elements, wird als ein Angriff der Purusha bezeichnet. Beim Versteckspiel mit dem Stäbchen muss der Suchende dieses finden und nicht, der es versteckt hat. Nicht ohne Grund nennen die Inder das Höchste Wesen den Spieler. Wahrlich, die Erde muss durch irdische Hände gerettet werden, und die Himmlischen Kräfte senden das beste Manna; doch wird es nicht gesammelt, verwandelt es sich in Tau. Wie soll man sich da nicht freuen, wenn Sammler gefunden werden? Wenn diese Suchenden, ohne auf Spöttelei zu achten, eingedenk Unseres Schildes voranschreiten. Niemals kann die Anspannung der Purusha ohne Gedankenbeweglichkeit hervorgerufen werden. Der Geist muss durch einen einzigen Kanal streben, wie eine Kugel im Gewehrlauf. Das Auftreten vorausgegangener Umstände darf den Drall nicht stören.

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