1925 – X – 1
Da überall Materie vorhanden ist, hinterlässt Licht auch überall sein Lichtprotoplasma. Man darf die ganzen Lichterscheinungen nicht als zufällig betrachten. Bestimmte Augen können das Lichtnetz wahrnehmen. Wegen der Erhabenheit der Lichtenergie sind diese Gebilde alle sehr schön. Eine Dissonanz ergibt sich weit öfter beim Ton. Das Lichtprotoplasma ist nichts Abstraktes, seine Ablagerungen schmücken das Pflanzenreich. Der Rhythmus der Wellen und der Sandflächen sowie die Planetenkruste werden durch Lichtknoten beachtlich stabilisiert. Lernet es, Lichtgebilde liebzugewinnen. Die auf der Leinwand festgehaltenen Bilder sind nicht so sehr von Bedeutung wie die eingefangenen Lichtschwingungen. Die Eigenschaft des Blickes wird völlig unterschätzt. Sie gleicht einem Strahl für einen Foto-Film. Man muss daran denken, dass wir mit dem geistigen Blick das Bild der Elementargeister festsetzen. Genauso hält der physische Blick das Lichtnetz im Raum fest. Die Bedeutung dieser Zusammenarbeit sollte man kennen. Jede Bewegung des Menschen ist mit der wesenhaften Natur der Elemente verbunden. Ich weise auch auf die Bedeutung der Musik der Pythagoreer bei Sonnenaufgang hin. Licht ist der beste Reinigungsfilter für den Ton. Nur die Barbarei der Menschheit kann den Ton in den Staub der Finsternis sperren.