Gemeinschaft, § 243

1927 – III – 1

Von Unseren Bergen scheidend, werdet ihr unvermeidlich ein schmerzliches Gefühl erleiden. Diese psychisch begründete Empfindung wird durch den Umstand, die miterlebten Ereignisse nicht zu erzählen, unvermeidlich noch verstärkt. Abgesehen von aufgezeigten außergewöhnlichen Fällen wird keiner, der bei Uns war, darüber sprechen. Dem, der Unsere Gemeinschaft erreichen will, rate Ich, sein Wissen zu vermehren. Die Menschen des Westens vergessen nach der allgemeinen Schulbildung gewöhnlich das Wissen oder ziehen nur einen dünnen Faden der Spezialisierung heraus, anstatt das ganze Fangnetz zu weben. Wenn Wir sagen – ‘Wisset’, bestehen Wir auf einem vielseitigen Überblick und Beherrschung von Möglichkeiten. Der beharrliche Traum, zum jenem Tal in den Bergen zurückzukehren, wo es die Möglichkeit gibt, Wissen zu vermehren, wird zum Erreichen des Zieles führen. Es muss daran erinnert werden, dass Wissen unaufhörlich vermehrt werden sollte. Bewahret vor allem das Streben, das allen Erkenntnismethoden den Antrieb verleiht. Streben ist der Schlüssel zum Schloss.

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