1927 – I – 8
Manifestationen müssen in voller Realität angenommen werden. Für Materialisten ist diese Bedingung besonders verpflichtend. Gerade die Materialisten geben mehr als andere verschiedenen Manifestationen ihre eigene Färbung und behindern dadurch den Evolutionsprozess. Wir als erfahrene, realistische Baumeister können den Schaden der auf gröbster Unwissenheit beruhenden Unduldsamkeit sehen. Wo ist denn Realität, wenn Denken eingeschränkt wird? Statt Tausende Formeln sind nur fünf bekannt! Behauptung wird zur Verdrehung, wenn im Voraus eine Stereotype von Herkömmlichkeiten geschmiedet worden ist. Das Lächeln des Wissens öffnet die Schleusen vorsätzlicher Hindernisse. Der Baumeister kann über den Boden unter dem Gebäude keine Phantasien hegen. Solch eine Haltung ist verbrecherisch, da der materielle Standpunkt unbegrenzte gesetzliche Möglichkeiten bietet. Fetischismus ist seinem ganzen Wesen nach begrenzt. Aber gerade Materie manifestiert Sieg durch Verstehen der Freiheit. Realisten müssen frei sein, da andernfalls das Licht des Realismus in die Finsternis des Fetischismus versinkt. Eindringen in die Natur der Geistmaterie, als die leuchtende Krone der Menschheit, schafft das Juwel des Lebens. Eilt, abgetragene Sachen abzulegen!