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GEM, § 154.

1926 – XI – 20
Jemand beschließt: ‘Ich will die feurige Leiter ersteigen.‘ Tue es, jedem steht der Pfad offen. Doch denke daran, wenn dich Furcht überkommt, verschmelzen die Stufen zur flüssigen Flamme. Wohin willst du gehen, wenn du die Qualität der Arbeit nicht beherrschst? Wenn Wir sagen, dass es gut ist, auf Zedernwurzeln zu schlafen, kann der Anhänger den Rat leicht befolgen. Schlafen ist leicht, zumal geraten wird wie. Doch wenn es heißt, die ständige Wache zu übernehmen, werden die Stufen brennend heiß. Eines muss wiederholt werden – leicht ist es nicht, die Leiter zu erklimmen. Armselig sind Führende, welche echte Gefahren verbergen. Man kann diese nur mit Hilfe vollkommenen Wissens besiegen. Ich sehe, dort nähert sich ein anderer Unvernünftiger – er ist noch unvollkommener. Er tadelt: ‘Wozu ist eine feierliche Prophezeiung nütze?‘ Wir wollen ihm antworten: ‘Die Feierlichkeit einer Vorwarnung steht im Verhältnis zu deinem unwürdigen Gepiepse bei Gefahr. O du Zweibeiner, wie oft hast du bei der ersten Schwierigkeit dein Gesicht verloren? Wir sahen dich schwärzer als Kohle, und deine Verneinung umgibt dich mit üblem Geruch. Schlecht ergeht es dir, wenn du deine Stufen verbrennst und nun vom Abgrund her Almosen erflehst.‘ Es erscheint ein neuer Fragesteller: ‘Wie lässt sich die Lehre mit Wissenschaft in Einklang bringen?‘ Wenn Wissenschaft authentisches Wissen lehrt, dann ist die Lehre Wissenschaft. Welchen Zweck kann Wissenschaft erreichen, wenn sie mit Vorurteilen aufgebläht ist? Wer sich durch Feierlichkeit der Bestätigungen beunruhigen lässt, betrachtet Wissenschaft von seiner gewöhnlichen Höhle aus. Wer an die Gemeinschaft denkt, den können die dahin kriechenden Reptilien nicht gefährden. Ich sage euch, dass Ich die ganze Schwierigkeit des Aufbaues kenne. Ich verberge nicht, wie weit die Steine getragen werden müssen und weiß, wie groß die Trockenheit ist! Gerade diese Erkenntnis, gerade die Unzahl der Sterne verleiht die Bestätigung der feurigen Stufen!
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