Gemeinschaft, § 114

Die Menschen studieren das Leben der Bienen, der Ameisen, der Affen, bewundern die Zugvögel in ihrer Ordnung und harmonischen Gliederung, ziehen aber aus all dem keine Folgerungen für die Verbesserung des irdischen Lebens. Naturgeschichte muss in den Schulen möglichst gründlich und anziehend gelehrt werden. An Hand von Beispielen aus dem Pflanzen- und Tierreich sollte verständlich gemacht werden, welche Schätze im Menschen eingelagert sind. Wenn die verhältnismäßig niederen Organismen die Grundlagen des Seins fühlen, umso mehr sollte der Mensch sich für eine erfolgreiche Verbesserung anstrengen. Viele wertvolle Anzeichen sind überall offenbar. Von der ersten Stunde mögen sich die Schüler an den Wundern des Lebens erfreuen. Sie mögen auch begreifen lernen, von Flügen und vom Hellhören Gebrauch zu machen. So wird Hellhören zu einer natürlichen Bedingung werden. In gleicher Weise wird auch die Feinstoffliche Welt in Zusammenhang mit den feinen Energien studiert werden. Es wird keine Grenzlinie zwischen Physischem und Metaphysischem geben; denn alles besteht, das heißt, alles ist fühlbar und wahrnehmbar. So werden Aberglaube und Vorurteile ausgemerzt werden.

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