Feurige Welt III, § 97

Um die letzten Stunden irdischen Aufenthalts sollte man sehr besorgt sein. Oft kann das letzte Streben für das zukünftige Leben und auch für die Schichten, in denen der Geist sich aufhalten wird, bestimmend sein. Es ist daher wahrhaft unzulässig den Geist in irdische Sphären zurückzurufen, wenn er sich bereits von der Erde löst. Jene Gewebe, welche sich bereits von irdischer Anziehung befreit haben, müssen sich in ungeheurer Anstrengung anspannen, um sich wieder an die irdische Ausstrahlung anzugleichen. Die Menschen sollten es lernen, sowohl beim Hinscheiden als auch bei der Geburt diese Vorgänge zu beachten und bestrebt sein, diese zu erleichtern. Das Verzögern einer Geburt ist ebenso schädlich wie das Verzögern des Sterbens. Der feine Aufbau des neuen Körpers muss berücksichtigt werden. Dem Sterbenden zugefügte Wunden müssen in der Feinstofflichen Welt geheilt werden. Oft wird mit dem Scheidenden sehr grob verfahren. Es kann gesagt werden, dass nicht der Tod quält, sondern die lebenden Menschen. Alle, die sich der Feurigen Lehre nähern, müssen darüber Bescheid wissen. So lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt jenes Gesetz erfüllen, welches die Bedeutung der letzten Minuten vor dem Übergang beschreibt.

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