Feurige Welt III, § 8

Unter den für den Aufstieg besonders schädlichen Erscheinungen sei halber Dienst erwähnt. Man kann nicht vorankommen, ohne diese fürchterliche Halbheit zu verwerfen. Es muss daran erinnert werden, dass der Schüler, sobald er einen Lehrer erwählt hat, immer mit Bedacht auf die schädlichen Folgen der Halbheit handeln muss. Nicht nur ein offensichtlicher Verrat (gegen den man mit dem Schwert offen ankämpfen kann) ist gefährlich, sondern auch diese schädlichen Schliche der Halbheit sind nachteilig. Das Bewusstsein der Menschen muss auf den Pfad der Ehrlichkeit gelenkt werden. Die Menschen müssen verstehen, dass aufrichtiges Dienen das Wichtigste ist. Womit kann man das Wachsen des Geistes festigen, womit kann man Hingabe zur Hierarchie bekunden, womit kann man das Bewusstsein läutern? Durch dieses eine Gesetz des aufrichtigen Dienstes. Lasst uns auf diese Weise immer an die Schädlichkeit der Halbheit denken. Die Berichte der Finsternis beinhalten alle halben Entscheidungen und Taten; deshalb sollte man auf dem feurigen Pfad an die Folgen der Halbheit denken. Wäre es möglich, alle Berichte der Feinstofflichen Welt zu offenbaren, die Menschheit wäre entsetzt über die grauen Schatten, die Zerstörung, Halbheit, Verrat, das Aufwiegeln zum Streit, Gotteslästerung, Unduldsamkeit und Ichsucht umgeben. Daher lasst uns auf dem feurigen Pfad an die Halbheit und ihre unterminierende Wirkung denken.

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