Feurige Welt III, § 610

Den Zwergen sollte besondere Beachtung geschenkt werden. Sie erscheinen überall als eine besondere Rasse. Man kann bei ihnen nicht nur körperliche Besonderheiten wahrnehmen, sondern auch eine besondere Psychologie. Niemand kennt die Ursache der Erscheinung solch kleiner Geschöpfe, und das umso weniger, als Seite an Seite unter den gleichen Verhältnissen und in der gleichen Familie Menschen hohen Wuchses geboren werden. Doch man hat bereits beobachtet, dass sie unverhoffte Materialisationen ganz winziger Wesen sind. Auch eine plump ausgeschmückte Geschichte aus dem Leben des Paracelsus erinnert daran, dass er versuchte, solch kleine Wesen zu erhalten, doch das Experiment misslang. Aber auch jetzt sind Prägungen von ganz winzigen Gliedmaßen bekannt. Man muss sie rein wissenschaftlich betrachten. Die Lösung, woher sowohl Riesen als auch Zwerge kommen, wird in der Beschaffenheit des Ektoplasmas liegen. Doch Riesen sind bereits in Vergessenheit geraten. Wenige von ihnen sind für jedermann von Interesse, und wenige überschreiten die Größe von zwei Metern; die Materialisation von Riesen ist selten. Doch die winzigen Geschöpfe enthüllen entschieden Ähnlichkeiten und Einzigartigkeiten. Sowohl die Zwerge von Südindien und die von Afrika als auch die Pygmäen der Eskimos sind seltene Erinnerungen an ihre europäischen Mitbrüder. Sobald man das Ektoplasma gründlich studiert, wird man besondere Beschaffenheiten in ihm entdecken. Und im Zusammenhang mit der Feurigen Welt wird solch ein Studium eine große Errungenschaft sein.

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