Feurige Welt III, § 503

Es kann beobachtet werden, dass Kinder nicht nur vernommene, sondern auch eigene Worte widergeben. Diese werden Anhaltspunkte zum Wesen des Erbes aus früheren Inkarnationen liefern. Man kann den wahren, ererbten Charakter leicht beobachten und den Beweis wertvoller Eigenheiten sammeln. Sogar nach den allerersten Ausdrücken eines Kindes kann man sich eine Vorstellung von seinem inneren Bewusstsein machen. Es wendet nicht zufällig diesem oder jenem Gegenstand Aufmerksamkeit zu. Sehr bedeutsam sind auch die in seiner frühen Kindheit plötzlich ausgesprochenen Worte. Wir haben über diese Sache zum Teil bereits gesprochen, doch jetzt beleuchten Wir sie vom Standpunkt der feurigen Energie. Man kann beobachten, dass in der Kindheit im Körper viel Energie vorhanden ist, relativ die gleiche Menge wie bei Erwachsenen, was bedeutet, dass die Elemente des feurigen Körpers voll eingepflanzt wurden. Das Geisteskorn hat sich bereits verankert. Mütter, denkt daran, dass Kinder weit stärker beobachten und sich der Dinge stärker bewusst sind, als ihr vermutet. Und viele Erscheinungen entziehen sich der Beachtung, so zum Beispiel ein häufiges Leuchten des Körpers des Kindes als auch verschiedene Gesten und Vorkommnisse – infolge Ärger oder Ruhe. Fälschlich meinen die Menschen, die Aura des Kindes wäre nicht ausdrucksfähig. Man kann in ihr viel von der mitgebrachten Last wahrnehmen.

‹ § 502 · Inhaltsverzeichnis · § 504 ›