Feurige Welt III, § 348

Die Menschheit hat sich von wahrer Weltbetrachtung so weit entfernt, dass alles Bestehende illusorisch wird. Wollen die Menschen diese Wurzeln wirklich erkennen, welche die Aufbautätigkeit zunichtemachen? Indem der Mensch vor dem Vorhandensein des Bösen und seiner Quelle die Augen verschließt, sinkt er auf eine noch tiefere Ebene. Die Tatsache, dass als Gegenpol zum Licht das Prinzip des Bösen besteht, ist längst bekannt. Ebenso wie das Gute wird auch die Finsternis in uneingeschränkter Weise und Form offenbar. Freilich, die Menschheit bevorzugt den Weg des nichtgeoffenbarten Bösen. Gewiss, solche Finsternis ist für das kleine Bewusstsein sehr anziehend; weil es seine Handlungen nicht feurig sühnen muss, erlangen die Verkörperungen des Bösen solch eine anziehende Wirkung. Dem Bewusstsein der Menschheit mangelt es wirklich an Angemessenheit. Deshalb kann nur das geläuterte Bewusstsein Licht und seinen Gegenpol, die Finsternis, erkennen.

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