Feurige Welt III, § 312

Am wenigsten von allem begreift die Menschheit die Unabänderlichkeit von Karma, wobei dieses kosmische Gesetz für jede Offenbarung Anwendung findet. Gewiss, der Mensch ist nicht nur eine ihren evolutionären Pfad vollendende Monade, er ist auch Teil der Monade des Kosmos. Alle Monaden, die in der einen Monade des Kosmos empfangen wurden, tragen für das Dasein des ganzen Weltalls Verantwortung. Die Verbindung des Menschen mit den Erscheinungen des Weltalls wird gegenseitig genährt; daher ist es wichtig zu erkennen, dass jemand, der Böses hervorruft, den ganzen Fortschritt aufhält. Der Lauf der Ereignisse beweist, wie sehr sich die Geschichte wiederholt. Diese Wiederholung wurzelt in der Erscheinung derselben Monaden. Gewiss, das Karma großen Aufbaus zeigt auf, dass die Verbindung des Fürsten der Finsternis mit der Menschheit nicht gelöst werden kann. Der Verfall mächtiger Grundsätze wirkt sich unvermeidlich auf die Menschheit aus. Doch die Auferstehung des Geistes kann eine Auferstehung jeder Lebenserscheinung bedeuten, sogar den gefallenen Engel inbegriffen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss man über die Untrennbarkeit der Pfade der Monaden vom Pfad des Kosmos nachdenken.

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