Feurige Welt III, § 257

In allen höheren Uranfängen wurde das Lebensprinzip erarbeitet, und wie vom Dasein vorherbestimmt, wohnt es dem Leben inne. Anpassung an alle höheren Uranfänge ist die Lebensgrundlage selbst; denn jedes Prinzip erweist sich direkt als Atem und Bewegung des Lebens. Ein höheres Prinzip ist der Raum selbst sowie die Kraft der gesamten Lebenserscheinung. Jedes verwirklichte Prinzip kann seinen durch Schönheit gebotenen Erfolg erzielen. Deshalb ist es notwendig, mit der Anwendung der höheren Prinzipien vertraut zu werden. Die Abgrenzung der Uranfänge verleiht kein Gleichgewicht. Wahrhaftig, das schöpferische Prinzip bringt jene Größe hervor, die dem Planeten vorherbestimmt ist, doch die Wahl liegt in den Händen der Menschheit. Licht oder Finsternis, Aufbau oder Zerstörung, das hat die Menschheit selbst zu entscheiden. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt zum Feuer und zum Prinzip der Schönheit bestrebt sein.

‹ § 256 · Inhaltsverzeichnis · § 258 ›