Feurige Welt III, § 248

Das Gesetz der Übereinstimmung muss den Geist zur feurigen Erkenntnis leiten. Die Schaffenskraft des Geistes enthüllt alle Möglichkeiten für die Verbindung mit den Feinstofflichen Welten. Das Befreien von erstarrten Gedanken wird die der Feinstofflichen Welt entsprechende Formel liefern. Genauso wie der Geist eine verdichtete Gedankenform verfeinern kann, so kann er feinstoffliche Formen verdichten. Durch diese Verfeinerungen oder Verdichtungen wird jeder Begriff wirklich in Einklang gebracht. Der Geist kann seine verfeinerten Bestrebungen steuern. Zuerst ist es notwendig, sich an die Verfeinerung seiner Gefühle zu gewöhnen, um den Geist mit der notwendigen Anziehungskraft zu der Welt der Schönheit zu sättigen. Auf diese Weise wird die Auffassung über herkömmliche Richtlinien durch den wahren Begriff Schönheit ersetzt. Wahrhaftig, das Streben zur Verfeinerung der Gefühle muss in das Leben eingeführt werden.

‹ § 247 · Inhaltsverzeichnis · § 249 ›