Feurige Welt III, § 240

Das Gleichgewicht der Welt beruht auf der Seinsgrundlage. Wenn die höhere Offenbarung im Bewusstsein behalten wird, wird Leben sehr mächtig verwirklicht. Jeder erhabene Gedanke wird für das geistige Streben ein Pfand sein. Und in einer endlosen Kette von Tat und Gedanke kann der gesamte neue Evolutionsverlauf Ausdruck finden. Der Raum wird durch auf Erden hervorgebrachte Taten und Gedanken in entsprechende Spannung versetzt. Umso mehr ist die Menschheit für alle ihre Ausgeburten verantwortlich; denn die Feinstoffliche Welt wird auf diese Weise in ihrer Entwicklung genauso aufgehalten wie die Evolutionskette auf Erden. Daher muss der Gedanke der Geistigkeit ins Leben treten, aber als wahres Verstehen der Daseinsgrundlagen. Das Gleichgewicht der Welt kann nicht ohne wahres Verstehen der Uranfänge hergestellt werden. Auf diese Weise ist jedes für die Reinigung der Lehre geführte feurige Wort des Herzens ein feuriger Auslass, der dem Bewusstsein Triebkraft verleihen wird. Lasst uns daher das Bewusstsein über die Macht des Gleichgewichts als Antrieb für das Dasein, für die Uranfänge und für die Schönheit bestätigen.

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