Feurige Welt III, § 228

Die Funken Göttlichen Feuers offenbaren sich im ganzen Dasein. Das Potential dieser Funken ist verborgen, und obgleich sie unsichtbar sind, müssen sie dennoch als die Grundlage aller Erscheinungen angenommen werden. Man muss diese Funken als Verbindung zu den einzelnen Zentren des Organismus betrachten. Aufgrund dieser Wahrheit kann man sich vorstellen, wie die Zentren durch ihre Tätigkeit verbunden sind. Jeder göttliche Funke atmet Feuer ein und aus, das als vereinender Mittler dient. In diesem stetigen Austausch werden alle Kräfte des Potentials des Geistes angespannt. Das Potential jedes Zentrums ist ein Band zur Unsterblichkeit, deshalb ist es ein großer Irrtum, zu physischen Übungen Zuflucht zu nehmen. Denn nicht von außen, sondern von innen wird der Funke Göttlichen Feuers entflammt. Unter der Führung des Strahles des Lehrers kann der Funke bestimmt Feuer fangen, doch der Geist muss auch durch selbsttätiges Suchen vorbereitet werden. Die Lehre des Zoroaster über das Göttliche Feuer, die Liebe und Schönheit brachte der Welt die Bestätigung des Höheren Geistes.

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