Feurige Welt III, § 187

Der Geist, der die feinstofflichen Ströme empfängt, kann das Erklingen des kosmischen Tones räumlich wahrnehmen. Unter den feinstofflichen Erscheinungen dieses geistigen Widerhalls müssen besonders jene beachtet werden, die der feurige Geist vernehmen kann. Wie lebenswichtig ist es, diesem scheinbar unhörbaren Ton zu lauschen, der dem Geist räumliche Freude, aber auch Pein übermitteln kann. Das Aufkommen von unerklärlicher Pein kann auf das Erklingen eines räumlichen Tones zurückzuführen sein. Der feinstoffliche Organismus des Lichtträgers schaudert vor diesen Tönen des Raumes. Das physische Ohr kann sie nicht vernehmen, doch das feinstoffliche Gehör spürt das für das Ohr Unhörbare auf und empfindet es im Herzen. Deshalb ist der strebende Geist ein Schöpfer im Einklang mit dem Kosmos, er kennt die den Raum verstärkenden kosmischen Töne. Diese enthalten Rufe oder Aufschreie, Sieg oder Schlacht, Leid oder Freude. Wahrhaftig, wer diese Töne kennt und die Freude sowie die Pein der Vereinigung mit dem Raum erlebt, der kann großer Lichtträger genannt werden. Davon zeugt das feurige Herz der Mutter des Agni Yoga. Daher lasst uns an das große vereinte Herz denken.

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