Feurige Welt III, § 161

Ein feuriger Gedanke kennt keine Grenzen. Wie ein Vorbote unbegrenzter Schaffenskraft breitet sich ein Gedanke aus; dieses unendliche Schaffen muss man erkennen und lehren. Jede Vorstellung kann unbegrenzt erweitert, und so die Stufe kosmischer Aufbautätigkeit erreicht werden. Nur Einfühlungsvermögen ermöglicht diese hohe Stufe, welche aufgrund ihrer feurigen Unbegrenztheit so machtvoll ist. Das Feuer erscheint als Impuls im Herzen, als Beweger des Denkens, als mächtiger Vereiniger der Welten. Diese Schaffenskraft muss als Vereinigung verschiedener Energien verstanden werden, des räumlichen Feuers mit dem menschlichen Geist. Künftige Wissenschaft wird die Gesetze dieser Verbindungen erklären, denn man muss feinste kosmische Zusammenarbeit herstellen um das verwirklichen zu können, was Feurige Diener erdenken. Alle feurigen Formen leben und ersehnen ihre Verkörperung. Deshalb muss die Wissenschaft bestrebt sein, die räumlichen Energien zu erforschen.

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