Seine Bestimmung kennen heißt zu wissen, dass der Geist des Menschen Ausdruck Höherer Kräfte ist. Nur wer diese Bestrebung kennt, kann verstehen, wie notwendig es ist, der Stimme der Höheren Kräfte feinfühlig zu lauschen. Welch wunderbare Vorstellung, dass der Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurde! Gerade das enthüllt die Unbegrenztheit, die sämtliche Kräfte und Bestrebungen vermehrt. Wie kann der Mensch Unbegrenztheit und Unsterblichkeit verneinen, wenn er sich dem erhabenen Vergleich von Makro- und Mikrokosmos gegenübersieht? Ein solches Geleitwort ist naturgemäß ein mächtiger Ruf nach der Vervollkommnung des Geistes. Die Mahnung an das Urbild Gottes muss den Menschen auf Neue Pfade führen; denn man kann die höhere Bestimmung durch verneinende Äußerung nicht ungestraft verhöhnen. Und die Ungeheuer, welche vom Aufenthalt des Menschen auf der Erde aus eigenem Willen sprechen, werden zusammen mit allen Feinden des Lichts umkommen. Lasst uns auf diese Weise zum Verstehen unserer Bestimmung feinfühlige Bestrebung bekunden.