Feurige Welt III, § 140

An allen Wendepunkten der Weltgeschichte konnte beobachtet werden, wie die feurigen Begriffe in den Raum gesandt wurden. Neben überholten Begriffen bahnten sich neue Wege an. Alle großen Veränderungen wurden von zwei Polen kosmischer Strömung gelenkt. Auf diese Weise wird die Gestaltung der Welt von den Energien dieser zwei Pole gespeist. Je mehr sich die Finsternis anstrengt, umso mächtiger ist die Schaffenskraft des Lichts. Feurige Energien können nur in großer Anspannung verwirklicht werden. Die Explosionen dieser Anspannungen erzeugen neue Energien. Die Weltkarte betrachtend, wissen die weitsichtigen Geistwesen, wo der Neue Magnet künftigen Aufbaus gesetzt wird. Beim Vorgehen der kosmischen, umwälzenden Energien kann man sich davon überzeugen, wie ungestüm sie der Endschlacht zustreben. Zur Schaffung der feurigen Grundlagen werden alle kosmischen Energien gesammelt. Gewiss, diese gesamte große Umwandlung hätte auf andere Weise vor sich gehen können, doch wie es im Altertum hieß: Wünschen bedeutet Besitzen. Und dieser Grundsatz wird im Leben kräftig verwirklicht. Man muss dem Nahen der Feurigen Welt feinfühlig lauschen.

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