Feurige Welt III, § 138

Verehrung des Herrn kann nur im Herzen erlebt werden. Das vom HERRN erfüllte Herz verleiht jeder geistigen Eigenschaft Antrieb. Allein inneres Begreifen wird feinstoffliches Verstehen gewähren. Nichts Äußeres kann den Leib Christi reinwaschen. Im Herzen vom HERRN erfüllt zu sein, kann durch nichts Äußeres ersetzt werden. Sogar geringe Bewusstseinsblitze weisen darauf hin, dass dem Feuer des Geistes und dem reinen Motiv nichts Äußeres vergleichbar ist. Könnte der Geist die Erinnerung an die Sphären der Feinstofflichen Welt behalten, dann wäre gewiss schon vieles festgestellt worden. Doch es wäre unmöglich, Gedächtniserfahrungen zurückzulassen, denn hart ist der Pfad der noch nicht ausgelebten Gefühle. Die überirdischen Sphären verfügen über Aufzeichnungen, und diese leiten die Bemühungen von aufeinanderfolgenden Leben. Seit jeher haben alle Religionen dieses Gesetz verkündet. Verehrung Gottes, Verehrung des Richters, Verehrung des HERRN – sind ein und derselbe Begriff. Deshalb lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt daran denken, wie wesentlich die Verehrung des HERRN ist.

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