Das Sperrnetz bildet sich aus feinstofflichsten Energien. Alle Zentren nehmen an der Gestaltung dieses mächtigen Schildes teil. Für die Bildung eines vollständigen Kreises ist es unerlässlich, dass die Energien aller geistigen Zentren gespannt werden. Von den Zentren des Geistes muss sich besonders das Herz anspannen, weil es durch seine Kraft das Denken umgestalten kann. Richtiges Denken verleiht Beharrlichkeit, welche die erste Forderung darstellt. Beharrlichkeit vertreibt beides: Angst und Zweifel. Das Sperrnetz kann den Menschen schützen, indem es ihn unverletzbar macht. Doch sein Schild kann sich nur dann als wirksam erweisen, wenn alle feinstofflichen Energien in Einklang gebracht werden. Die Erfahrung des Agni Yoga verleiht wahrhaftig diesen Schild, doch dazu ist eine äußerst behutsame Beziehung zu den Zentren notwendig. Das Sperrnetz muss beständig von innen her mit Energien gespeist werden, wie eine feurige, ewig emporsteigende Spirale. Die geistigen Zentren müssen diese Kraft nähren. Der Geist behält sein Sperrnetz auch in der Feinstofflichen Welt. Da es aus feinstofflichsten Energien gewebt ist, kann es in die Feurige Welt aufgenommen werden; im Sperrnetz können sich nur die höchsten Bestrebungen widerspiegeln. Menschen, die vermittels der niederen Zentren leben, haben kein Sperrnetz; auch Besessene besitzen diesen Schild nicht. Deshalb soll man auf dem Weg zur Feurigen Welt darum besorgt sein, von feinstofflichsten Energien durchwoben zu sein.