Feurige Welt II, § 94

Das Herz ist in seiner vollen Bedeutung ein Umwandler und Verdichter. Diese Vorgänge können oft so stark sein, dass menschliche Kraft nicht ausreicht, diese Anspannung zu zügeln und auszuhalten. Von alters her stammt das Gebet, in seinem Geiste Gott ergeben zu sein. Man sollte diese Ergebenheit des Geistes wirklich verstehen. Spürt ihr eine unerträgliche Herzensqual, übertragt sie gedanklich dem Herrscher. Auf diese Weise könnt ihr euch im Herzen mit der Unversiegbaren Quelle – der Hierarchie – vereinen. Solch ein Akt wird vor allem nötig sein, wenn es auf dem ganzen Planeten eine große Anspannung gibt. Man muss auf verschiedene Einwirkungen gefasst sein, sowohl auf kosmische als auch auf menschliche. Das Festhalten des Herzens an der Hierarchie ist ein immerwährender Vorgang, doch zurzeit weisen Wir auf besondere Fälle hin, wann es notwendig erscheint, das Herz durch besondere Bewusstseinsklarheit mit der Erscheinung der Hierarchie zu stärken. Viele werden nicht verstehen, wie man das Herz durch den Gedanken stärken kann, weil für sie das Herz nur ein physisches Organ ist. Doch wer Unsere Ströme je fühlte, der wird die Bedeutung dieser Verbindung verstehen. Die Welt erlebt solch eine Anspannung, dass es angebracht ist, an die Notwendigkeit der Bereitschaft für solche Verbindungen zu erinnern. Die Feurige Welt muss in vollem Bewusstsein erweckt werden. Nötigenfalls kann man sich sogar mündlich an den Herrscher wenden. Es gibt auf allen Stufen der Hierarchie die gleiche Übertragung und Verbindung. Und wie herrlich ist diese Leiter unermesslicher Hilfe!

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