AGNI YOGA erfordert besondere Findigkeit. Er kann nicht durch physische Übungen bekundet werden, wie dies in unterschiedlichem Grad bei anderen Yoga – Systemen geschieht. Man würde meinen, dass ein Element wie Feuer den physischen Gesetzen nicht minder unterworfen sein sollte als andere Elemente. Aber das Wesen des AGNI unterliegt feinstofflichsten Gesetzen, die sich physisch nicht in Worte kleiden lassen. Deshalb muss die ganze verfeinerte Findigkeit aufgewendet werden, um den feurigen Zeichen zu folgen. Auf diese Weise kann man wahrnehmen, dass von der Hierarchie oft feurige Zeichen gesandt werden, doch die Menschen versuchen gar nicht sie wahrzunehmen und anzuwenden. Das feurige Bündnis liegt selbst dem menschlichen Leben zugrunde. Empfängnis, Geburt sowie alle Vorgänge unterliegen dem AGNI und erwecken bei Offenbarung des Unnennbaren keine Verwunderung. Man kann um die mechanischen Bauwerke umherirren, aber Fortschritt in die Zukunft ist nur durch Erkenntnis von AGNI möglich. Wenn ganze Kontinente sterben, wie können dann neue Wohnstätten ohne neue Energie gefunden werden? Das geistige Bewusstsein muss für große Umwälzungen vorbereitet werden – das ist am besten; doch wenn die Menschen von vergangenem schwarzem Hass erfüllt der letzten Trennlinie nahen, werden sie bloß Pulvermagazinen gleichen. So lasst uns findig über AGNI nachdenken.