Feurige Welt II, § 6

Erinnern wir uns an die Legende vom ‘Ursprung des Blitzes.’ Die MUTTER DER WELT sagte zum Schöpfer: ‘Wenn sich die Erde in dunkle Schleier der Bosheit hüllt, wie können dann die heilsamen Tropfen der Seligkeit durchdringen?’ Der Schöpfer antwortete: ‘Es mögen sich Feuerströme sammeln, welche die dunkelsten Schichten durchdringen können.’ Die MUTTER DER WELT sagte: ‘Wahrhaftig, die Funken Deines Geistfeuers können Rettung bringen, wer aber wird sie sammeln und bewahren bis man ihrer bedarf?’ Der Schöpfer antwortete: ‘Die Bäume und die Kräuter werden Meine Funken bewahren, wenn die Blätter fallen, dann mögen der Deodar und seine Schwestern die feurigen Aufspeicherungen das ganze Jahr hindurch bewahren.’ So spiegelt sich die Verbindung mit der Höheren Welt in verschiedenen Legenden, aus allen geht die Fürsorge für die Menschheit und sämtliche Geschöpfe hervor. Ebenso sorgfältig achteten die antiken Priester auf eine gerechte Verteilung des schöpferischen Feuers. Heutzutage kreuzt der Mensch Obst und andere Pflanzen, ohne geeignete Überwachung. Man sollte durch Langzeitbeobachtung feststellen, wie man die Feurige Substanz am besten erhalten kann. Man darf nicht sorglos in die Schöpfung der Natur eingreifen. Die besten Hinweise sind in der Feurigen Welt zu finden, aber diesen Segen muss man suchen.

‹ § 5 · Inhaltsverzeichnis · § 7 ›