Feurige Welt II, § 54

Flammarion wendet seine Gedanken dafür auf, den feinstofflichen Körper eines Planeten zu schaffen. Und ein Planetenkörper wird tatsächlich durch Gedanken geschaffen, aber die Entstehung des Planeten erfolgt nicht von der Feinstofflichen, sondern von der Feurigen Welt aus. Ist das Feurige Samenkorn gebildet, dann kann auch der Gedanke der Feinstofflichen Welt von Nutzen sein. Viele feurige Samenkörner wirbeln durch den Raum. Viele Himmelskörper sind in feinstofflicher Form schon vorhanden. Wahrhaftig, der Raum ist nicht nur angefüllt, sondern sogar überladen. Auf diese Weise ist die Vernichtung von Welten, die jede Sekunde vor sich geht, in Wirklichkeit bloß die Entstehung bereits gebildeter neuer Körper. Aber es ist wesentlich, zu begreifen, dass dieses Keimen eines feurigen Gedankens bedarf. Seid zur Feurigen Welt bestrebt, um am höheren Schaffen teilzuhaben. Es ist ein Irrtum zu glauben, sie wäre unzugänglich. Genaugenommen sollte jedes entwickelte Bewusstsein zur Schaffensfreude bestrebt sein. Dieses Streben ist an sich schon der Beginn der Mitarbeit. Wenngleich der Gedanke Flammarions kein vollendetes Ergebnis zeitigen kann, so ist dieser Gedanke dennoch unermesslich, edel und verdient es, dass er uns erfreut. Flammarion war stets bestrebt, seine Kenntnisse zu erweitern. Auf diese Weise erlangten selbst seine Fehler einen nützlichen Aspekt; außerdem ließ er seinen Geist nicht vertrocknen und konnte noch als junger Geist die Erde verlassen. Während einige in der Feinstofflichen Welt an Mord denken, träumt der Wissenschaftler von einer herrlichen Schöpfung.

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