Feurige Welt II, § 459

Ihr habt dunkle Flecken im Raum gesehen. Ebenso sind euch trübe Formationen bekannt, die sich gewissermaßen aus räumlicher Verbrennung ergeben. Ihr kennt auch die strahlenden räumlichen Gebilde. Alles wird lebendig und feurig umgewandelt; ebenso vibrieren die eigenen Sinne. Der erfahrene Betrachter weiß, dass sich seine Sicht zuweilen trübt und dann wieder klärt. Das gleiche geschieht mit dem Gehör, dem Geruchs-, dem Geschmacks- und dem Tastsinn. Auf diese Weise kann in allen unseren Funktionen völlige Beweglichkeit beobachtet werden. Gewiss, solch eine feurige Empfänglichkeit der Nerven für den Makrokosmos stellt einen verfeinerten Zustand dar, doch nur wenige ziehen solch eine Übereinstimmung mit der Außenwelt in Betracht. Unvollkommenheit des Bewusstseins verhindert alle Beobachtungen.

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