Feurige Welt II, § 44

Auch wegen den Auswirkungen der physischen Welt richte Ich eure Aufmerksamkeit auf die Zukunft. Man darf nicht vergessen, dass in der Feinstofflichen Welt sowohl Hitze als auch Kälte empfunden werden können; doch beide Empfindungen sind normalerweise nicht notwendig, sie entstehen aufgrund durchlebter, mitgebrachter irdischer Erfahrungen. Zukunftsstreben ist die beste Befreiung von irdischen Resten. So muss man erneut festhalten, welche Folgen rein physisches Denken nach sich zieht. Natürlich muss man sich in der Feinstofflichen Welt von irdischen Empfindungen befreien. Wenn man sie noch empfindet, so behindern diese irdischen Reste den Aufstieg. In der harmonischen Feinstofflichen Welt gibt es keine irdischen Gefühle mehr, besser gesagt, ihre Bewohner verschwenden keine Energie für Empfindungen, die das irdische Leben erschwerten. Man muss das Bewusstsein auf die Befreiung von allen unnötigen Resten vorbereiten. Schon auf Erden beschreiben die Menschen bestimmte Empfindungen mit den Worten ‘mir wurde ganz heiß’, oder ‘Kälte durchdringt mein Herz’! Wenn ein Gedanke bereits auf Erden eine fühlbare physische Sinnesempfindung hervorrufen kann, so ist dies in der Feinstofflichen Welt bedeutend stärker. Nur in Zukunft können wir von belastenden Empfindungen befreit werden, und es ist nicht schwer an die Zukunft zu denken, wenn man zum Höchsten strebt. Verwirklicht in allen Handlungen dieses Verständnis der Zukunft. Viele Erinnerungen, Bedauern, Kränkungen sowie andere unnötige Dinge der Vergangenheit, behindern den Magnetismus der Zukunft, der sich bereits bildet. Der Magnetismus der Zukunft ist eine gewaltige Bewegungskraft, er muss völlig real verstanden werden.

‹ § 43 · Inhaltsverzeichnis · § 45 ›