In den anfänglichen Religionsformen wurde vor allem Gottesfurcht gelehrt. So wurde ein Gefühl suggeriert, das meist in Auflehnung endete. Natürlich erzittert man bei einer Berührung der Höheren Welt, diese unvermeidliche Empfindung hat jedoch nichts mit Angst gemeinsam. Angst unterbindet die schöpferische Energie, Angst ist starr und finster, dagegen ruft die Hinwendung zur Höheren Welt Begeisterung und schöne Kräfte herbei. Diese Qualität entsteht nicht aus Angst, sondern aus Liebe. Deshalb lehrt höchste Religion nicht Angst sondern Liebe. Nur auf diesem Pfad können die Menschen eine Verbindung zur Höheren Welt erlangen. Angst entspricht den Ketten der Sklaverei. Schönes Schaffen ist keine Sklaverei, sondern Achtung der Liebe. Unterscheidet, was aus Angst und was aus Liebe geschieht. Der Schatz des Geistes stammt nicht aus dem Kerker der Angst, daher raten Wir den Menschen, liebet und festigt das Gefühl der Treue. Niemals wird jemand bei etwas Schrecklichem Schutz suchen, eine Heldentat erfolgt aus Liebe. Dies ist das Maß der Tore zur Feurigen Welt.